Unterrichtsentwicklung

Unsere Informationsgesellschaft entwickelt sich ständig weiter. Die kulturelle Heterogenität in der Gesellschaft wächst und die Anforderungen an die Qualifikationen im Hinblick auf die angestrebte Berufs- und Studierfähigkeit steigen. Dabei ist neben den fachlichen Aspekten die Entwicklung allgemeiner Fähigkeiten (Schlüsselqualifikationen) in Schule und Berufsausbildung wichtig.

 

Diesen Herausforderungen stellt sich das Marianne-Weber-Gymnasium mit einem besonderen Konzept des Lernens und Lehrens: den Methodentagen.

 

Ziel der Methodentage ist es, unseren Schülerinnen und Schüler die benötigten Schlüsselqualifikationen zu vermitteln.

 

Die Methodentage in der Erprobungsstufe:

 

1. Methodentag:

Das Ziel der ersten Trainingseinheit in der Klasse 5 ist es, den Kindern den Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium und vor allem den Einstieg in selbstständiges und selbstbestimmtes Lernen zu erleichtern.

Unterschiedliche Lern- und Organisationsmethoden aus der Grundschule werden aufgegriffen, mögliche Differenzen ausgeglichen und so ein systematisches Lernen im Fachunterricht erleichtert.

 

2. Methodentag:

Thema des 2. Methodentages ist das Trainieren des fachgerechten Umgangs mit Sachtexten, so z.B. das sinnvolle Markieren und darauf aufbauend das eigenständige Referieren vor der ganzen Klasse.

 

3. Methodentag:

Dieser wird am Ende der Jahrgangsstufe 5 durchgeführt. Er greift die erlernten Strategien zur Textbearbeitung auf und vermittelt den Schülern verschiedene Formen der Strukturierung, mit denen Schlüsselbegriffe aus Texten systematisch und übersichtlich geordnet und für Referate verwendet werden können. Am Ende dieses Methodentages erstellen die Schülerinnen und Schüler Lernprodukte, deren Struktur eine übersichtliche Präsentation ermöglichen, z.B. ein Lernplakat.