Bilinguale Klasse

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die Profilklasse am Marianne-Weber-Gymnasium

Diese Fragen werden Ihnen hier beantwortet: 

-  Was heißt eigentlich „bilingual“? 
-  Was spricht für bilinguale Ausbildung? 
-  Was passiert im jeweiligen Schuljahr in einer bilingualen Klasse? 
-  Wie sieht der bilinguale Fachunterricht aus? 
-  Wie sind die bisherigen Erfahrungen mit unseren bilingualem Zweig
-  Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu beachten?
-  Was möchten Sie sonst noch wissen?

 

   

Was heißt eigentlich „bilingual“?


Das Wort „bilingual“ bedeutet zweisprachig. Eine bilinguale Klasse lernt in der Klasse 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später, also in der Klasse 7, beginnt der englischsprachige Unterricht in den Sachfächern. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt.
Bilingual heißt für uns also: Lernen in zwei Sprachen.

     

Was spricht für bilinguale Ausbildung?


Von der Notwendigkeit, Fremdsprachen im Alltag möglichst gut zu beherrschen, braucht heute niemand mehr überzeugt zu werden. Englisch ist seit langem die am weitesten verbreitete Sprache. Die modernen Medien, insbesondere der Computer und das Internet, verlangen zunehmend gute Englischkenntnisse.

An den Hochschulen erwarten gerade die Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften fundierte Englischkompetenzen.
Und in vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene.

Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung z.B. deutscher Geschichte in ausländischen Lehrbüchern führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen.

 

Was passiert im jeweiligen Schuljahr in einer bilingualen Klasse?


     

Wie sieht der bilinguale Fachunterricht aus?


Der Unterricht im Fach Englisch und in den einzelnen Sachfächern folgt den Vorgaben der Lehrpläne des Landes. Für die englischsprachige Erdkunde und Geschichte gibt es zusätzliche Vorgaben aus dem Schulministerium. Es wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. im Englischuntericht der Erprobungsstufe werden bestimmte Wortfelder vertieft erarbeitet und einzelne Sachthemen in kleinen Projekten (vgl. Neigungsprojekte) erarbeitet.

Als Grundlage stehen den Schülern englischsprachige Schulbücher aus Großbritannien und speziell für unsere Schüler herausgegebene Materialien aus den deutschen Schulbuchverlagen zur Verfügung. Viele Worksheets stellen auch die Fachlehrer selbst zusammen. Zur Ergänzung werden auch deutschsprachige Materialien (z.B. Diercke Weltatlas) eingesetzt.

Die bilingualen Sachfächer sind (in den Klassen 7 bis 9) so genannte mündliche Fächer. Bei den Leistungen in diesen Fächern werden nur die fachbezogenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Qualität der Mitarbeit im Unterricht beurteilt.

     

Wie sind die bisherigen Erfahrungen mit unserem bilingualen Zweig?


Seit 2003 hat das Marianne-Weber-Gymnasium die Profilklasse „Englisch bilingual“. Sie ist ein wichtiger Baustein an unserer Schule. Der bilinguale Zweig dient neben den weiteren Schwerpunkten unseres Schulprofils auch als ein Instrument der Begabtenförderung.

Wir richten in jedem Schuljahr eine bilinguale Klasse ein, die bis zum Ende der Sekundarstufe I (Klasse 9) bestehen bleibt. In der Oberstufe wird die bilinguale Ausbildung fortgesetzt. Hierfür entscheidet man sich neu.

Die anderen Fremdsprachen (Französisch, Latein, Spanisch) können von allen bilingualen Schülern frei gewählt werden.

Sollte ein Ortswechsel notwendig werden: allein in NRW gibt es etwa 100 weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual- englisch unterrichten.

 

Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu beachten?


Prinzipiell ist jedes lernbereite Kind, das die Voraussetzungen für den erfolgreichen Besuch eines Gymnasiums erfüllt, im bilingualen Zweig willkommen; wir beraten Sie gerne. Die Fortschritte Ihres Kindes im Englischunterricht der Grundschule geben sicher erste Hinweise, ob die Entscheidung für eine bilinguale Klasse zu empfehlen ist.

Theoretisch besteht die Möglichkeit, in eine parallele Regelklasse hinüber zu wechseln, da in allen Sachfächern nach den zur Zeit gültigen Lehrplänen unterrichtet wird. Hiervon hat allerdings bisher niemand Gebrauch gemacht. Ebenso ist der Übergang in die bilinguale Klasse möglich und erwünscht, wenn die Klasse nicht zu voll ist.

     

Was möchten Sie sonst noch wissen?


Natürlich können Sie mit uns einen Termin vereinbaren. Wir stehen Ihnen gerne auch für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Wir heißen sie auch gern an unserem Tag der offenen Tür willkommen.

Ansprechpartnerin:

Magdalena Botterbusch-Gracka

Organisatorin des bilingualen Zweiges