Geschichte bilingual

Grundsätze für den bilingualen Geschichtsunterricht:

Geschichte wird ab Klasse 8 bilingual unterrichtet, in der Erprobungsstufe erfolgt der Fachunterricht noch auf Deutsch. Die Inhaltsfelder, Kompetenzen und Grundsätze der Leistungsbewertung stimmen grundsätzlich mit denen der regulären Kernlehrpläne überein. Jedoch gibt es inhaltliche Schwerpunktsetzungen, die besonders auf die Geschichte Großbritanniens bzw. der USA sowie die deutsch-angelsächsischen Beziehungen fokussieren.

 Die Unterrichtssprache ist Englisch, jedoch „zunehmend“. Mit dem zu erwerbenden Sach- und Methodenwortschatz kann immer mehr Unterricht in der Zielsprache stattfinden.

In der Sekundarstufe I ist Geschichte ein sogenanntes „mündliches“ Fach, d.h. es werden keine Klassenarbeiten geschrieben. Die Leistungsbewertung erfolgt über den Bereich der sonstigen Mitarbeit (u.a. mündliche Beiträge, Hausaufgaben, Referate, Mappenführung, Mitarbeit bei kooperativen Arbeitsformen) und kann auch Leistungsfeststellungsprüfungen beinhalten, die sich auf die Inhalte einer bestimmten Unterrichtssequenz beziehen.

Bewertet werden dabei in erster Linie die fachlichen Leistungen. Die Bewertung erfolgt nicht nach Kriterien des Fremdspracheunterrichts. In der Oberstufe fließt die sprachliche Darstellung im Rahmen der Darstellungsleistung zu 20% in die Benotung ein – ebenso wie bei „nicht-bilingualen“ Klausuren.