Aktion von Fridays for Future und Bund Lemgo

Diesmal nicht auf den Straßen oder im Rathaus, sondern am Ort des Lernens setzt die gemeinsame Aktion von Fridays for Future und der Lemgoer Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland an: Am 28. Juli wurden dem Schulleiter des Marianne-Weber-Gymnasiums, Markus Herrmuth, drei Energieverbrauchsmessgeräte für die Schule übergeben. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Projekten, aber auch im täglichen (Fach-) Unterricht zu vermitteln, wie wichtig es ist, über ihre eigene Lebensweise, das eigene Konsumverhalten und mögliche Folgen in der Zukunft nachzudenken.
Angedacht ist bei dem Projekt auch, dass Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer die Geräte ausleihen können, um zu Hause einmal festzustellen, ob da nicht auch noch Stromfresser vorhanden sind.


Was mit einem geschaffenen Bewusstsein für den eigenen Strom- und Ressourcenverbrauch beginnt, kann, so hoffen Naomi Brendler (Fridays for Future) und Willi Hennebrüder (Bund Lemgo), neben dem selbstständigen Erarbeiten von Stromspar-Strategien eben auch Anstoß für weitergehende Überlegungen über Klimaschutz sein. Neben Konsumreflektion sei gerade die Bildung und Partizipation der Generationen, welche noch am längsten auf und mit der Erde lebt, ein Grundsatzinteresse des Lernortes Schule, merkt auch Schulleiter Marcus Herrmut an. Aus diesem Grund sei der Stromzähler nicht nur im Erdkundeunterricht, sondern vielleicht eben auch in Politik und den Sozialwissenschaften ein geeigneter Einstieg für die diverse und breit gefächerte Fragen der Nachhaltigkeit.

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Vertreter von Fridays for Future, Bund Lemgo und des Marianne-Weber-Gymnasiums bei der Übergabe der Energieverbrauchsmessgeräte.